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A. Code für den Grund des Dropouts 
Erhöhen Sie unter Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Treibereinstellungen den Wert für die Puffergröße.
Der Treiber hat für mehr als DropoutMsec Millisekunden keine Audiopuffer angefordert. Möglicherweise ist eine Treiberüberlastung aufgetreten.
Erhöhen Sie den Wert der Variablen DropoutMsec in der Datei „Aud.ini“ (siehe AUD.INI), mit der Sie die Toleranzzeit vor dem Auftreten von Dropouts in Millisekunden konfigurieren können, wenn der Audio-Pump-Mechanismus keine Daten mehr erhält (Standard: 250 ms).
Erhöhen Sie unter Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Treibereinstellungen den Wert für Anzahl der Wiedergabepuffer.
Erhöhen Sie unter Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Synchronisierung und Cache den Wert für I/O Puffergröße für Wiedergabe.
Erhöhen Sie unter Bearbeiten > Voreinstellungen > MIDI > Wiedergabe und Aufnahme den Wert für Mit Puffern von _ Millisekunden vorbereiten.
Setzen Sie außerdem StopEngineOnASIOPanelOpen in den Audiokonfigurationseinstellungen auf True (siehe AUD.INI).
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Deaktivieren Sie die Option Automatische Benachrichtigung beim Wechsel für Ihr CD-ROM-Laufwerk. Bei aktivierter Option kann ein CD-ROM-Wechsel zu einer Unterbrechung der Audioverarbeitung führen.
Zum Deaktivieren der Option öffnen Sie in der Systemsteuerung das Applet „System“. Klicken Sie auf Geräte-Manager. Erweitern Sie im Gerätemanager den Bereich „DVD/CD-ROM-Laufwerke“ und doppelklicken Sie Ihr Laufwerk. Wählen Sie das Register Eigenschaften aus und deaktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Automatische Benachrichtigung beim Wechsel.
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Rufen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio - Treibereinstellungen auf und klicken Sie auf die Schaltfläche Wave-Profiler.
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Sollte Ihre Soundkarte unter www.cakewalk.com/Support/Knowledge-Base/Audio-Hardware-Setup-Guide aufgeführt sein, lesen und befolgen Sie die dort erfassten und Soundkarten-spezifischen Instruktionen.
Rufen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Synchronisation & Cache auf und ermitteln Sie durch Ausprobieren die für Ihre Festplatte geeigneten Werte für I/O-Puffergröße für Wiedergabe (kB) und I/O-Puffergröße für Aufnahme (kB).
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Die Voreinstellung ist 64. Reduzieren Sie den Wert probeweise auf 32 und dann auf 16. Schließen Sie nach jeder Änderung das Dialogfeld durch einen Klick auf OK und überprüfen Sie die Auswirkungen auf das Aufnahme- und Wiedergabeverhalten in Ihrem Projekt.
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Sollte das Problem weiterhin bestehen, erhöhen Sie den Wert probeweise auf 128, dann 256, dann 512. Schließen Sie wiederum nach jeder Änderung das Dialogfeld und überprüfen Sie die Auswirkungen der veränderten Werte.
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Wählen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Treibereinstellungen aus. Verschieben Sie den Regler für die Mischlatenz in kleinen Schritten nach rechts, bis der daneben angezeigte Wert ansteigt. Schließen Sie nach jeder Erhöhung des Wertes das Dialogfeld durch einen Klick auf OK und überprüfen Sie die Auswirkungen auf Ihr Projekt.
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Sollte das Problem weiterhin bestehen, bringen Sie den Regler wieder in seine Ausgangsposition zurück und versuchen Sie, den Wert im Feld Anzahl der Wiedergabepuffer zu erhöhen. (Der Wertebereich beginnt mit 4. Erhöhen Sie ihn schrittweise auf 5, 6, 7 oder 8). Schließen Sie nach jeder Änderung das Dialogfeld durch Anklicken von OK und überprüfen Sie die Auswirkungen auf Ihr Projekt.
2.
Speichern Sie das Projekt als Cakewalk Bundle-Datei (.cwb). Verwenden Sie dazu Datei > Speichern unter und wählen Sie Cakewalk-Bundle aus der Liste Dateitypen aus. Klicken Sie dann auf Speichern.
So deaktivieren Sie die Hardwarebeschleunigung Ihrer Grafikkarte: Öffnen Sie die Systemsteuerung (Start > Einstellungen > Systemsteuerung). Doppelklicken Sie auf Anzeige. Wählen Sie die Registerkarte Einstellungen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert. Wählen Sie die Registerkarte Problembehandlung. Bewegen Sie den Regler zur Einstellung der Hardwarebeschleunigung schrittweise in Richtung „Keine“. Testen Sie nach jeder Änderung Aufnahme und Wiedergabe. Wenn das Problem dadurch nicht behoben wird, setzen Sie den Regler auf „Keine“ und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Um die Farbtiefe zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Windows-Desktop. Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Eigenschaften aus. Klicken Sie im Dialogfeld „Eigenschaften von Anzeige“ auf die Registerkarte Einstellungen. Dort sehen Sie eine Liste der verfügbaren Farbtiefen. Versuchen Sie ggf. auch, die Bildschirmauflösung zu verringern. Testen Sie Wiedergabe und Aufnahme, nachdem Sie diese Änderungen vorgenommen haben.
Öffnen Sie die Datei System.ini im Windows-Editor (oder einem anderen Texteditor). Überprüfen Sie, ob der Abschnitt [Hercules] die folgende Zeile enthält:
Öffnen Sie die Datei System.ini im Windows-Editor (oder einem anderen Texteditor). Fügen Sie im Abschnitt [mga.drv] folgende Zeile hinzu:
Öffnen Sie die Datei System.ini im Windows-Editor (oder einem anderen Texteditor). Überprüfen Sie, ob der Abschnitt [display] die folgende Zeile enthält:
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Stellen Sie sicher, dass die Soundkarte nicht den gleichen IRQ wie ein anderes Gerät verwendet. Obwohl es möglich ist, dass eine Soundkarte bei doppelter IRQ-Belegung einwandfrei funktioniert, sollte eine solche Einstellung in der Regel vermieden werden. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Symbol Arbeitsplatz auf dem Desktop und wählen Sie Eigenschaften im Kontextmenü aus. Im Dialogfeld Eigenschaften von System klicken Sie die Registerkarte Geräte-Manager. Doppelklicken Sie auf das Computersymbol am Anfang der Liste. So können Sie eine Liste aller Komponenten in Ihrem System und der von ihnen belegten IRQs anzeigen. Durchblättern Sie die Liste, bis Sie Ihre Soundkarte gefunden haben. Überprüfen Sie die IRQ-Einstellung links vom Symbol. Wenn andere Komponenten (z. B. Ihre Grafikkarte) demselben IRQ zugeordnet sind, sollten Sie Ihre Soundkarte in einen anderen Erweiterungssteckplatz Ihres Computers stecken. Einträge, die „IRQ-Holder für PCI-Steuerung“ oder ähnlich lauten, weisen nicht auf einen Gerätekonflikt hin und können ignoriert werden.
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Rufen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio > Geräte auf und prüfen Sie, ob in beiden Menüs nur die Eingangs- und Ausgangstreiber Ihrer Soundkarte aktiviert sind. (Wenn in Ihrem System mehrere Soundkarten installiert sind, aktivieren Sie probeweise nur eine einzige Soundkarte. Wenn die Aufnahme bzw. Wiedergabe von Audiodaten lediglich bei einer Soundkarte, jedoch nicht beim simultanen Betrieb von zwei Karten funktioniert, liegt möglicherweise ein Konflikt zwischen den beiden Soundkarten vor. Wenden Sie sich in diesem Fall an den technischen Support von Cakewalk.)
Um andere Geräte kurzfristig zu deaktivieren, wechseln Sie unter Windows in die Systemsteuerung. Klicken Sie dort auf Sounds und Audiogeräte. Wechseln Sie zur Registerkarte Hardware. Doppelklicken Sie hier auf jedes Audiogerät, das keine Soundkarte ist. Das Dialogfeld „Eigenschaften“ für dieses Gerät wird angezeigt. Wechseln Sie zur Registerkarte „Eigenschaften“ und doppelklicken Sie auf das Lautsprechersymbol. Wählen Sie dort die Option Keine Audiofunktion auf diesem Gerät verwenden aus. Klicken Sie auf OK und wiederholen Sie diese Vorgehensweise für jedes Gerät, das keine Soundkarte ist: Voicemodems, virtuelle Audiogeräte oder spielekompatible Geräte. Wenn nur noch bei Ihrer Soundkarte die Audiofunktionen aktiv sind, klicken Sie auf OK und starten Sie Ihren Computer neu. Löschen Sie nach dem Neustart die Datei cw9auddx.ini aus Ihrem Cakewalk-Ordner. Starten Sie nach dem Löschen dieser Daten Cakewalk und führen Sie den WaveProfiler aus, um Ihre Audiohardware analysieren zu lassen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, starten Sie die Audiowiedergabe erneut.
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Wenn Sie weiterhin Probleme haben, sollten Sie sämtliche MIDI-Geräte deaktivieren, die Sie möglicherweise verwenden. Rufen Sie in Cakewalk Bearbeiten > Voreinstellungen > MIDI > Geräte auf und deaktivieren Sie unter Eingänge und Ausgänge alle MIDI-Geräte. Bestätigen Sie dann die Nachfrage von Cakewalk durch Anklicken von Ohne MIDI-Eingang fortfahren und Ohne MIDI-Ausgang fortfahren. Testen Sie anschließend erneut die Audioaufnahme und -wiedergabe.
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Reduzieren Sie die Anzahl der Spuren, die gleichzeitig wiedergegeben werden. Erstellen Sie beispielsweise einen „Submix“ mehrerer Audiospuren auf einer Spur (mithilfe der Funktion Spuren > Auf Spur(en) abmischen) und archivieren Sie dann die einzelnen Spuren, die in diesem Submix verwendet wurden. (Archivierte Spuren benötigen während der Wiedergabe keine CPU-Ressourcen, sodass mehr CPU-Ressourcen für die korrekte Wiedergabe der nicht archivierten Spuren zur Verfügung stehen.)
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Stellen Sie sicher, dass sich der Festplatten-Controller NICHT im Kompatibilitätsmodus befindet, da dieser Modus den Datenfluss von bzw. an Ihre Festplatte stark verzögern kann und damit die zuverlässige Aufnahme und Wiedergabe von Audiodaten in Cakewalk nahezu unmöglich macht. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung und doppelklicken Sie auf das Systemsymbol. Klicken Sie auf die Registerkarte Systemleistung. Überprüfen Sie dort die Einträge unter Dateisystem und Virtueller Arbeitsspeicher. Beide Einträge müssen 32 Bit lauten. Sollte stattdessen MS-DOS Kompatibilitätsmodus angezeigt werden, hat Ihr Rechner ein schwerwiegendes Problem, das Cakewalk nicht lösen kann. Audiodaten werden auf Ihrem Computer nur sehr langsam verarbeitet, und Cakewalk wird erst dann wieder zufrieden stellend arbeiten, wenn das Problem mit der Einstellung MS-DOS Kompatibilitätsmodus behoben wurde. Hilfe erhalten Sie durch den technischen Support auf der Website von Microsoft unter http://support.microsoft.com/?ln=de. Suchen Sie in diesem Supportangebot nach Troubleshooting MS-DOS Compatibility Mode on Hard Disks. Das Problem tritt z. B. auf, wenn eine neue Festplatte in Ihrem Computer installiert wurde, Windows nicht den passenden Treiber für diese Platte finden kann und deshalb einen generischen Treiber im Kompatibilitätsmodus installiert.
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