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ProChannel ► Das PC4K S-Type Bus Compressor-Modul

A. Clip-LED B. Kompressor ein/aus C. VU-Pegelanzeige D. Release-Regler E. Make-Up-Regler F. Attack-Regler G. Thresh-Regler H. Sidechain-Hochpassfilter I. Sidechain ein/aus J. Ratio-Regler K. Dry/Wet-Regler
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Clip-LED. Zeigt an, ob das Eingangssignal des Kompressormoduls übersteuert. Wenn in der Signalkette von ProChannel Verzerrungen auftreten, können Sie mithilfe der Clip-LEDs feststellen, wo die Übersteuerung erfolgt.
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Kompressor ein/aus . Aktiviert bzw. deaktiviert das PC4K S-Type Bus Compressor-Modul.
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VU-Pegelanzeige.  Zeigt die Verstärkungsrücknahme an.
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Thresh. Legt den Schwellwertpegel fest, bei dem die Kompression einsetzt. Liegt der Pegel des Eingangssignals unter dem Schwellwert, dann erfolgt keine Kompression. Wird der Schwellwertpegel erreicht, so setzt die Kompression ein: Der Pegel wird unter Berücksichtigung der Einstellungen für Kompressionsverhältnis sowie Ansprech- und Freigabezeit automatisch begrenzt. Der Wertebereich liegt zwischen -30 dB und +20 dB (Standard: -10 dB).
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Attack. Regelt, wie lange es bei Überschreiten des Schwellwerts dauert, bis der Kompressor auf das Eingangssignal reagiert. Kurze Ansprechzeiten haben zur Folge, dass die Kompression praktisch verzögerungsfrei erfolgt. Bei längeren Ansprechzeiten erhöht sich der Grad der Kompression nach und nach, wodurch das Audiosignal dynamischer wird. Die Ansprechzeit sollte abhängig vom Charakter des Audiomaterials eingestellt werden. Der Wertebereich liegt zwischen 0,1 ms und 30 ms (Standard: 0,8 ms).
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Release. Bestimmt, wie lange der Kompressor nach dem Unterschreiten des Schwellwertes durch das anliegende Signal benötigt, um wieder in den inaktiven Zustand zurückzukehren. Kurze Freigabezeiten machen die Kompression flexibler und erhöhen die Anpassung an das Eingangssignal, fördern allerdings auch schnelle Pegeländerungen, die unter Umständen nicht gewünscht sind. Längere Freigabezeiten erzeugen ein Signal mit gleichmäßigerem Pegel und weniger Verzerrung, erschweren allerdings auch die Maximierung der Gesamtkompression, weil Änderungen im Eingangspegel nicht schnell genug ausgeglichen werden, um eine vollständig konsistente Ausgangslautstärke gewährleisten zu können. Der Wertebereich liegt zwischen 0,1 und 1,2 Sekunden. Der Standardwert ist 0,5 Sekunden. Zusätzlich gibt es eine Automatikeinstellung. Bei dieser wird die Freigabezeit abhängig von der Länge der Signalspitze festgelegt.
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Make Up. Dient der Einstellung der Aufholverstärkung für die automatische Pegelabsenkung. Der Begriff der Aufholverstärkung verweist auf einen Vorgang, bei dem die subjektive Lautstärke eines komprimierten Audiosignals an die Lautstärke des unkomprimierten Signals angepasst wird. Anders gesagt: Die Aufholverstärkung verringert den Pegelunterschied zwischen den lauten und leisen Passagen des bearbeiteten Audiosignals. Wenn der Kompressor die Pegelspitzen im Audiosignal bei Überschreiten des Schwellwerts absenkt, liegt es nahe, den Gesamtpegel des Ausgangssignals anzuheben, damit es sich wieder in die Abmischung einpasst. Angenommen, Sie erhöhen die Lautstärke, sodass die Pegelspitzen dieselbe Lautstärke haben wie vor der Kompression; auf diese Weise werden auch die leiseren Stellen im Signal um denselben Wert angehoben. Ergebnis: Die Pegelspitzen sind ebenso laut wie zuvor, der Gesamtpegel des Signals ist jedoch höher. Der zulässige Wertebereich beträgt –10 dB bis +30 dB. Der Standardwert ist 0 dB. Zusätzlich gibt es eine Automatikeinstellung. Bei dieser wird die Aufholverstärkung abhängig von den Einstellungen für Ratio und Schwellwert festgelegt.
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Ratio.  Regelt den Umfang der Kompression (Pegelabsenkung) des Signals, sobald der Eingangspegel den Schwellwert überschreitet. Der Kompressionsfaktor gibt den Unterschied zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangspegel in dB an (d. h. wie stark das Signal komprimiert wird, sobald es den Schwellwert überschreitet). So bedeutet beispielsweise ein Faktor von 4:1, dass, wenn der Eingangspegel sich um 4dB erhöht, der Ausgangspegel des Signals über dem Schwellwert sich nur um 1dB erhöht. Die folgenden Werte für den Kompressionsfaktor sind verfügbar:
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2. Zur Erzielung einer allgemeinen Kompression des Dynamikbereichs.
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4. Zur Erzielung einer allgemeinen Kompression des Dynamikbereichs.
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10. Zum Begrenzen von Pegelspitzen.
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Sidechain. Sidechain-Eingänge werden gewöhnlich in Verbindung mit Kompressoren verwendet, um ein Signal basierend auf dem Pegel eines anderen Signals zu begrenzen. Typische Anwendungen sind die Absenkung des Pegels einer Bassgitarre beim Anschlag einer Bassdrum oder die Reduzierung der Lautstärke eines Musiksignals, wenn ein Sprecher redet (dieser Effekt wird häufig bei Hintergrundmusik in Radio und Fernsehen verwendet). Die Ausgänge von Audiospuren, Bussen und Sends können auf die Sidechain-Eingänge geroutet werden. Die folgenden Bedienelemente sind vorhanden:
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On/Off. Aktiviert bzw. deaktiviert den Sidechain-Eingang des Kompressors als Ziel für Audioausgänge von Spuren, Bussen und Sends.
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Hi Pass. Wendet ein Hochpassfilter auf den Sidechain-Eingang an. Der Wertebereich liegt zwischen OFF (aus) und 2 kHz.
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Dry/Wet.  Regelt die Balance zwischen unverarbeitetem Signal („Dry“) und bearbeitetem Audiosignal („Wet“). Der Wertebereich liegt zwischen 0 % und 100 % (Standard: 100 %).
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