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MIDI-Dateien

Beim SMF-Format (Standard MIDI File) handelt es sich um ein von der MMA (MIDI Manufacturers Association) definiertes Format. Es ermöglicht den Austausch von MIDI-Daten zwischen verschiedenen Programmen. Jedes Programm, das MIDI-Dateien lesen und schreiben kann, umfasst eine allgemeine Sprache, über die mit anderer MIDI-Software kommuniziert werden kann. Die kompakte Größe von MIDI-Dateien macht diese besonders geeignet für den die Onlinevertrieb von Musik.
SONAR kann SMF-Dateien öffnen und Ihre Projekte im SMF-Dateiformat speichern. Beachten Sie, dass nur der MIDI-Teil Ihres Projekts in einer SMF-Datei gespeichert wird. Sollte Ihr Projekt digitale Audiodaten enthalten, so gehen diese beim Speichern als MIDI-Datei verloren.
Hinweis: Wenn Sie eine MIDI-Datei in SONAR, laden, werden die Startwerte für Lautstärke und Panorama ermittelt und die Lautstärke- und Panoramaregler der betreffenden Spuren entsprechend eingestellt. Startwerte für Lautstärke und Pan sind Controllerdaten, die im ersten Takt der MIDI-Datei enthalten sind. Alle betroffenen Lautstärke- und Panoramaregler zeigen die Startwerte an, die SONAR aus der MIDI-Datei geladen hat. Alle anderen Lautstärke- und Panorama-Bedienelemente, die keine Startwerte in der MIDI-Datei gespeichert haben, zeigen ihre aktuelle Werte in Klammern an. Diese Regler sind solange nicht aktiv, bis Sie sie bewegen und so einen Wert zuweisen. Das Bedienelement wird aktiv, und die Klammern verschwinden. Wenn Sie eine Datei als SMF-Datei abspeichern, wird SONAR die Werte aller aktiven Bedienelemente als Startwert speichern. Während der Wiedergabe werden allerdings die MIDI-Controller-Werte, die sich innerhalb einer Spur ändern, von den SONAR-Bedienelementen nicht angezeigt. Die Bedienelemente in SONAR zeigen nur Automationsdaten an, z. B. Verlaufsformen. Wenn Sie möchten, dass die Bedienelemente von SONAR im Verlauf eines Projekts auch die Werte von MIDI-Controllern zeigen, müssen Sie die Funktion Clips > MIDI-Controller in Hüllkurven konvertieren verwenden.
SONAR unterstützt zwei verschiedene MIDI-Dateiformate: Format 0 und Format 1. MIDI-Dateien mit dem Format 0 haben eine einzelne Spur, die alle Events enthält. MIDI-Dateien mit dem Format 1 können – genauso wie SONAR-Projektdateien – bis zu 256 Spuren haben. Wenn Sie eine SMF-Datei im Format 0 laden, wird diese in SONAR auf 16 separate Spuren basierend auf dem MIDI-Kanal der einzelnen Events verteilt. Beim Speichern in einer Format-0-Datei werden die Daten aller 16 Spuren wieder zu einer Spur zusammengefasst.
In SONAR können Sie auch Dateien im RIFF-MIDI-Format öffnen und speichern. RIFF (Resource Interchange File Format) ist eine Spezifikation, die eine SMF-Datei im Format 0 oder 1 einbettet. Diese Dateien haben typischerweise die Erweiterung .rmi.
Ein Nachteil von MIDI-Dateien besteht darin, dass der Klang bei der Wiedergabe von der für die Wiedergabe verwendeten Hardware abhängt. Dasselbe Projekt kann auf zwei verschiedenen Synthesizern oder zwei verschiedenen Soundkarten sehr unterschiedlich klingen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Spezifikation der SMF-Dateien einige Details der Interpretation durch die Software- und Hardwarehersteller überlässt.
1.
Wählen Sie Datei > Speichern unter, um das Dialogfeld “Speichern unter” aufzurufen.

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